ANNA HOFBAUER

director’s cuts

Holz, diverse Steinsorten, je Ø 117, h: 22 – 28 cm, 2023 – 2024

Die director’s cuts sind Geschwisterarbeiten der monolithischen Form Learning from Italy. Sie setzen sich aus mehreren Steinskulpturen und einer darunterliegenden, sie tragenden Holzkonstruktion zusammen.

Der Formgebung der beiden Elemente der Skulptur liegt eine regelmäßige sechseckige Geometrie zugrunde die im Fall der Steine in konkaven und konvexen Kreisbögen ins Material eingeschrieben und bei der Holzkonstruktion in Sternform interpretiert ist. Die Steine, die jeweils an einer oder zwei Seiten nach der selben Schablone bearbeitet und ansonsten in ihrem gefundenem Zustand belassen sind, haben einen Fragmentcharakter der aber nur Verweis auf ein Programm, nicht aber auf ein vermeintliches Ganzes ist.

director’s cuts spielen mit Fragen der plastischen Formgebung und ihrer konkreten Rückführbarkeit auf bestehende Formen und Theorien, der Frage nach dem künstlerischen Eingreifen und dem Wirken des Materials selbst. Sie liegen am Schnittpunkt von Architektur, Skulptur und Archäologie und behaupten in ihrer Namensgebung die künstlerische Autonomie eines selbst gewählten Ausmaßes.

director’s cuts

Holz, diverse Steinsorten, je Ø 117, h: 22 – 28 cm, 2023 – 2024

Die director’s cuts sind Geschwisterarbeiten der monolithischen Form Learning from Italy. Sie setzen sich aus mehreren Steinskulpturen und einer darunterliegenden, sie tragenden Holzkonstruktion zusammen.

Der Formgebung der beiden Elemente der Skulptur liegt eine regelmäßige sechseckige Geometrie zugrunde die im Fall der Steine in konkaven und konvexen Kreisbögen ins Material eingeschrieben und bei der Holzkonstruktion in Sternform interpretiert ist. Die Steine, die jeweils an einer oder zwei Seiten nach der selben Schablone bearbeitet und ansonsten in ihrem gefundenem Zustand belassen sind, haben einen Fragmentcharakter der aber nur Verweis auf ein Programm, nicht aber auf ein vermeintliches Ganzes ist.

director’s cuts spielen mit Fragen der plastischen Formgebung und ihrer konkreten Rückführbarkeit auf bestehende Formen und Theorien, der Frage nach dem künstlerischen Eingreifen und dem Wirken des Materials selbst. Sie liegen am Schnittpunkt von Architektur, Skulptur und Archäologie und behaupten in ihrer Namensgebung die künstlerische Autonomie eines selbst gewählten Ausmaßes.

director’s cuts 4, Holz, Alabaster, Untersberger gelb, 2024

Unabridged, Kuenstlerhaus Vienna, 2024, foto: Flavio Palasciano

director’s cut 1, Holz, Untersberger Marmor, 2023

director’s cut 2, Holz, Untersberger Marmor, Krastaler Marmor, 2023